Rückfahrkamera Test

Der Einsatz von Rückfahrkameras erleichtert das Einparken und Zurücksetzen. Die Rückfahrkameras befinden sich am Heck des Fahrzeugs, filmen die Umgebung hinter dem Wagen und senden die Bilder über einen Funk Transmitter oder über ein Kabel auf ein Display im Cockpit. Der Vorteil dieser Kameras liegt darin, dass auch besonders niedrige Hindernisse erfasst werden, die selbst von akustischen Parksensoren nicht erkannt werden können. Rückfahrkameras werden mittlerweile als Nachrüstsatz angeboten.

Bei der Auswahl der Funk Rückfahrkamera gibt es einiges zu beachten. Die Systeme setzen sich normalerweise aus 3 Komponenten zusammen:

  • einer Kamera mit Montageeinrichtung, die am Nummernschild angebracht wird
  • einem Transmitter, der die Kamera Signale an den Bildschirm sendet
  • und einen Bildschirm (Monitor), der auf dem Armaturenbrett, am Rückspiegel oder sogar in der Sonnenblende angebracht wird.

Rückfahrkamera

 Die Kamera wird außen am Nummernschild angebracht, sie ist daher Regen, Kälte und Schmutz ausgesetzt und sollte dies auch verkraften können. Wichtig ist der Blickwinkel, den sie abdecken kann. Die Kameras beginnen bei ca. 110°Radius, es gibt aber auch Rundum-Kameras, die bis zu 180° Radius hinter dem Fahrzeug aufnehmen können.


Manche Systeme haben sogar 2 Kameras, um mehr Fläche abzubilden, was gerade bei größeren Fahrzeuggespannen interessant ist, eine als Ankoppelhilfe für den Anhänger, die zweite für denBereich hintger dem Anhänger oder Wohnwagen.
Die Rückfahrkamera sollte auch Nachtsicht ermöglichen. Farbkameras in Verbindung mit Farbmonitoren sind mittlerweile Standard.

Wichtig ist, dass das Kameragehäuse IP 65 geprüft ist, das heißt das das Gehäuse weder Staub noch Wasser eindringen lässt.

Transmitter

Beim Transmitter kommt es vor allem darauf an, wie weit er senden kann und dabei klare Bilder übertragen kann. Gerade bei längeren Gespannen, zum Beispiel bei einem Wohnwagen, muss sichergestellt sein, dass das Funksignal stark genug ist, um durch Wohnwagen und Fahrzeug bis zum Empfänger durchzudringen und dabei keine verwackelte oder verzögerte Bilder liefert.
Einige Transmitter müssen immer die Antenne in Richtung Empfänger gerichtet haben. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass der Transmitter im Fahrzeuginnenraum so befestigt wird, dass er nicht während der Fahrt verrutscht.
Bei den höherwertigen Geräten ist der Transmitter direkt im Kameragehäuse integriert, so dass keine zusätzlichen Kontrollboxen oder ähnliches verbaut werden müssen.

Monitor

Der Monitor sollte einfach auf dem Armaturenbrett zu befestigen sein. Dies geschieht meist mit Hilfe eines Saugknopfes. Mittlerweile gibt es auch Monitor Systeme, die am Rückspiegel befestigt werden oder als Sonnenblenden geliefert werden.
Einige Hersteller bieten auch weitere Features in ihrem Monitor gleich mit an, wie zum Beispiel eine Freisprecheinrichtung, die über eine Bluetooth Schnittstelle mit dem Handy konnektiert wird.


Der Monitor sollte sich automatisch bei Rückwärtsfahren einschalten. Dies geschieht über den Stromimpuls, der an die Rückfahrlampe gesendet wird. Wird nach vorne gefahren, schaltet sich der Monitor wieder automatisch aus.
Auf dem Display sollte auch der Abstand zu den Objekten hinter dem Fahrzeug grafisch und farblich erkennbar sein, zum Beispiel mittels Hilfslinien und exakten Zentimeter-angaben.

Der Monitor sollte einen integrierten automatische Helligkeitsregler haben. Dieser ermöglicht es , dass sich der Bildschirm automatisch und schnell den aktuellen Lichtverhältnissen anpasst, so dass bei starker Sonneneinstrahlung sich das Bild stufenweise von selbst verdunkelt bzw. bei annähender Dunkelheit (auch Bewölkung) automatisch wieder aufhellt.

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